Meisenberg - KÖLNER ASSEMBLAGE

Meisenberg - KÖLNER ASSEMBLAGE
Harald Meisenberg

Harald Meisenberg

Katalog und Werkverzeichnis
zur Ausstellung im Historischen Archiv der Stadt Köln
2015
29,7 x 21,5 cm Querformat
48 Seiten, Texte mit farbigen Abbildungen
Broschüre in Klebebindung (Softcover)

Preis 15,00inkl. ges. MwSt.
ISBN 978-3-87448-475-6
Bestell-Nr. 04006
Gewicht 380 g
Warengruppe Bücher
Sachgruppe Fremd
Rubrik Kunst und Kultur
Einband Taschenbuch(Paperback)
Lagerbestand: Auf Lager

Weitere Informationen

Anlässlich der Ausstellung KÖLNER ASSEMBLAGE im Historischen Archiv der Stadt Köln 2015 ist nun ein reich bebildeter, gleichnamiger Katalog erschienen. Mit Textbeiträgen führt Dr. Iris Nestler in das Werk des Künstlers Harald Meisenberg ein, und Dr. Andreas Berger beschreibt die Entstehung und die Nutzung des „Kölner Archivkartons“. In einem dritten Textbeitrag erläutert der Künstler sein umfangreiches Werkkonzept.
Aus ehemaligen Archivkartons, behaftet mit verschiedenen Fund- und Sammelobjekten, erstellt Harald Meisenberg komplexe Kunstobjekte, die dem Betrachter Einblicke in die Sammlungsgebiete und Arbeitsbereiche des Kölner Archivs vermitteln. Zudem werden Geschehnisse aus der bewegten Kölner Stadtgeschichte aufgezeigt und die Archivierung von Kulturgut im Digitalen Zeitalter thematisiert. Bei den Sammelobjekte, die in Antiquariaten und über Ebay erworben wurden, handelt es sich z. B. um Grafiken, Stadtpläne, Postkarten, Notgeld, Brief-, Siegel- und Lebensmittelmarken, Zeitungsartikel, Münzen, Medaillen, Aufkleber, Fotografien, Karnevalsorden, Bierdeckel, Schallplatten, CDs und einiges mehr.

„Der Zugang zu Meisenbergs Werken fällt dem Betrachter leicht, denn sein Thema ist die zielgruppenorientierte Kommunikation. Schriftzeichen, Textstellen, Embleme und Objekte aus unserem Alltagsleben, unserem kulturellem Umfeld werden in thematischen Zusammenhang gebracht und in kompositorischem Einklang präsentiert. Der Wiedererkennungseffekt verschafft dem Betrachter ein direktes Aha-Erlebnis. Von Meisenberg auf Entdeckungsreise geschickt, findet man Vertrautes und noch Unbekanntes, Altes und Neues. (...) Das Verstehen des Werkes verlangt vom Betrachter aktive Denkarbeit. Damit der Wille dazu geweckt wird, braucht das Werk interessante Aspekte, die ins Auge springen. Im Falle dieser faszinierenden Fülle an originellen Hinweisen auf Kölner Kulturgut muss man sich darüber keine Sorgen machen. Die Idee des Künstlers funktioniert zu 100 Prozent.“
© Iris Nestler

Über den Autor

HARALD MEISENBERG, 1957 in Düren geboren, studierte Betriebswirtschaft an der Universität zu Köln. Nach einem späten Studienabbruch entwarf er erste künstlerische Arbeiten vor dem Hintergrund eines freien Literaturstudiums. Es entstand der mehrteilige Werkzyklus „Sprechende Bilder“ mit Arbeiten zur literarisch-philosophischen Utopie, die u. a. an den Universitäten Köln, Bielefeld und Bonn ausgestellt wurden. Derweil absolvierte Meisenberg in Bonn eine Ausbildung zum Verlagskaufmann und arbeitete anschließend in Marketingagenturen. Der Kunst verbunden wechselte er in der Folge als Kunstlogistiker an die Bonner Bundeskunsthalle und später zu einer internationalen Kölner Kunstspedition. Dort war er als Kunstinspektor weltweit für Galerien, Museen, Sammlungen und Kunstmessen tätig.
Ein zentrales Thema seiner künstlerischen Arbeit ist die „Verbildlichung von Sprache“ und die „Versprachlichung von Bildern“. Seine verschiedenen Werkthemen entwickeln sich stets aus einem konzeptionellen Ansatz heraus, und den Begriff „Bildende Kunst“ versteht Meisenberg auch als einen gemeinsamen Bildungsprozess von Künstler und Betrachter.
Zurzeit arbeitet er an einer großen Werkgruppe mit dem Titel „Talking Colours“, in der er u. a. die Durchdringung der deutschen Sprache mit Anglizismen und die Sprachformen der Internetkommunikation thematisiert.

Link zu https://artavita.com/artists/2601-harald-meisenberg

DR. PHIL. IRIS CHRISTIANE NESTLER, GEB. KORB
Linnich, Kunsthistorikerin, Publizistin
geboren 1966 in Traunstein, 1986–94 Studium der Kunstge¬schichte, Neueren Geschichte und Kunsterziehung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1995–97 wissen¬schaftliche Mitarbeiterin und bis 1999 freie Mitarbeiterin am Leopold-Hoesch-Museum Düren und am Papier-Museum Düren, 2001–2006 Direktorin des Deutschen Glasmalerei-Museums Linnich, seit 1995 freie Mitarbeiterin am Museumsdienst Köln für Museum Ludwig, Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corboud, Museum für Angewandte Kunst und Museum Schnütgen, seit 2003/04 Lehrbeauftragte des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Univer¬sität Düsseldorf, 2012 freiberufliche Tätigkeit für die Internationale Kunstakademie Heimbach, 2013/14 Ausstellungskuraturen an der Bischöflichen Akademie Aachen, seit 2014 Jurymitglied der Otmar-Alt-Stiftung Hamm-Norddinker, Vorträge auf nationalen und internationalen Symposien zum Thema Glasmalerei in Aachen, Frauenau, Coburg, Reykjavik / Island, Heerlen / Niederlande und Lon¬don / Großbritannien, 2015/16 Vorträge auf den Tagungen „Materialität des Heiligen“ und „Art Sacré“ des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, zahlreiche Publikationen zur Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, v. a. Glasmalerei.

DR. PHIL. ANDREAS BERGER
Im Anschluss an die Tätigkeit als Handwerker Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, der Politischen Wissenschaften und der Historischen Hilfswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 2000 Magister zu einem stadtgeschichtlichen Thema. 2003 Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit einer wirtschaftshistorischen Arbeit über die Aspekte der Industrialisierung. 2003-2005 Archivreferendariat. 2005 wissenschaftlicher Archivar beim Landesarchiv NRW. 2005 bis 2009 Leiter des Kreisarchivs Kleve. Seit Mai 2009 Mitarbeiter des Historischen Archivs der Stadt Köln als Sachgebietsleiter. Schwerpunkte der archivischen Arbeit neben den Aufgaben der Leitung des Sachgebiets Digitalisierung, Bibliothek und Benutzung, sind die Organisation der Archivlogistik im Zug des Wiederaufbaus des HAStK, die Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategien, der Archivsoftware und der Online-Präsentationsmöglichkeiten.

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