Damblon, Albert
Damblon u.a. - Balderich und seine Kirche
- Mönchengladbachs Mutterkirche und ihre Geschichte -
2. UNVERÄNDERTE AUFLAGE

Bestell-Nr 07550
ISBN 978-3-87448-348-3
erschienen 02.11.2011
Rubrik Regionalia
Umfang 112 Seiten
Maße 20,0 x 15,0 cm
Gewicht 280 g
Einband Taschenbuch(Paperback)
Preis 9,80 inkl. 7% MwSt
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Vorwort

Schon gut 200 Jahre, bevor Erzbischof Gero und Sandrad die Initiative zur Gründung der Gladbacher Abtei ergriffen, war es der legendäre Graf Balderich, der auf dem Berg eine Kirche gründete. Sein Leben liegt weitestgehend im Dunkel der Geschichte, und doch legt die Gründungslegende aus fränkischer Zeit klar, dass hier die Geburtsstunde des Christentums am Gladbach schlug.
Im vorliegenden Band wird an Balderich und seine Gründung erinnert. Auch wenn es letztlich keinen stichhaltigen, wissenschaftlichen Beweis für diese Geschichte gibt, wird sie doch in der Gladbacher Tradition von Generation zu Generation weitergegeben. Das Buch versucht nicht, den letztgültigen Beweis zu erbringen – es wirft vielmehr einen faszinierenden Blick in die Geschichte des Gladbacher Christentums, das seit dieser Zeit das Leben der Menschen hier prägt.

Menschen unserer Zeit tun sich zunehmend schwer mit solchen Geschichten wie mit dem christlichen Glauben überhaupt. Und doch faszinieren Gestalten wie Balderich, weil sie von einem ungeheuren Pioniergeist zeugen. Gero und Sandrad reihen sich in diese Ansammlung
historischer Gestalten genauso ein wie die mutigen Bürger von Mönchengladbach, die „ihr“ Münster und „ihre“ Hauptpfarrkirche nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges retteten und wieder aufbauten. Ihnen allen ist ein faszinierender Pioniergeist eigen, der die Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen, bis heute begeistert. Der Erhalt der ehemaligen Hauptpfarrkirche als der Keimzelle des Christentums am Gladbach, für die sich der Bauverein in herausragender Weise einsetzt, ist so eben nicht nur der „Erhalt alter Steine“ – es ist der Erhalt der und die Rückbesinnung auf die Werte, für die sich einst Graf Balderich einsetzte und deren geistliche
Fundamente er durch steinerne Fundamente zu sichern suchte. Der Blick in die Geschichte zeigt, daß die steinernen Fundamente immer wieder der Erneuerung bedurften, die geistlichen aber bis in unsere Tage hinein überdauerten. In diesem Zusammenhang an Graf Balderich und seine Gladbacher Gründung zu erinnern ist folgerichtig und gut. Ich wünsche den Leserinnen und Lesern einen guten Blick in die Geschichte des Gladbacher Christentums und den Mut Balderichs, immer wieder Neues zu wagen.

Ulrich Clancett
Regionaldekan

Norbert Bude, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach
Ulrich Clancett, Regionaldekan
Dr. Albert Damblon, Pfarrer, St. Vitus Mönchengladbach
Dr. Barbara Maiburg, Kunsthistorikerin
Lic. theol. Hannes Pütz, Theologe
Wolfgang Funke, City Pastoral
Dr. Wolfgang Löhr, Stadtarchivar a. D. der Stadt Mönchengladbach
Dirk Heinemann, Bauverein Hauptpfarrkirche
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