Nestler, Iris
Nestler - Meisterwerke der Glasmalerei, Band II
des 20. Jahrhunderts in den Rheinlanden

Band I der "Meisterwerke der Glasmalerei des 20. Jahrhunderts im Rheinland" erschien im April 2015

Bestell-Nr 04035
ISBN 978-3-87448-480-0
erschienen 07.09.2017
Rubrik Kunst und Kultur
Umfang 288 Seiten
Maße 30,0 x 24,0 cm
Gewicht 2145 g
Einband Hardcover mit Fadenheftung
Preis 79,00 inkl. 7% MwSt
Lieferstatus   Lieferbar
Autoren: Justinus Maria Calleen, Vera Henkelmann, Jeannine Hövelings, Klaus Hurtz, Dominik Meiering, Iris Nestler, Helga Remmen, Dirk Tölke, Jürgen Wiener, Brigitte Wolff-WintrichZwei zentrale Aspekte begleiten diesen Band II der Meisterwerke glasmalerischen Könnens:

Zum einen ist es die Internationalität dieser Sparte der Kunst mit ihren Wechselwirkungen, die gerade entlang des Rheins und seines Einzugsgebietes von Amsterdam über das Rhein-Maas-Delta zur Ruhr und Mosel die niederländische, belgische, französische und deutsche Glasmalerei vereint. Zum anderen zeigt die Geschichte der Glasmalerei des 20. Jahrhunderts bei aller Möglichkeit im profanen Bereich, dass es doch auch und vor allem die Geschichte einer Kunst im Kirchenraum war und ist. Nicht nur die mächtigen Dome in Xanten, Essen, Lüttich, Mainz und Trier in diesem Band künden davon. Eine besondere Dichte an Glasmalereien höchster Qualität findet sich – wie in Band I mit dem ersten Teil gezeigt – im Gebiet des Niederrheins, doch es gibt ebenso großartige und herausragende Werke am Mittelrhein, die für die Geschichte der Glasmalerei nicht unerheblich sind, wie beispielsweise die Fenster von Hans Gottfried von Stockhausen in der Liebfrauenkirche Koblenz, Marc Chagall in St. Stephan Mainz, Jacques Le Chevallier in der Liebfrauenkirche Trier oder Emil Kiess in der Trinitatiskirche Mannheim.
In Band II möchten die Autoren wieder einen Bogen über ein ganzes Jahrhundert spannen und von Melchior Lechter über Jacoba van Heemskerck bis Kim en Joong Meisterwerke von über fünfzig Künstlern vorstellen. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die Aufträge zwischen historischer, rekonstruierter, moderner sowie zeitgenössischer Architektur sein können und wie kontrastreich die Ergebnisse aus farbigem Licht zwischen Geometrie, ornamentalem Rapport, expressiver Figürlichkeit und informeller Abstraktion ausfallen.
© Iris Nestler

Dr. phil. Iris Christiane Nestler, geb. Korb,
geboren 1966 in Traunstein, 1986–94 Studium der Kunstgeschichte, Neueren Geschichte und Kunsterziehung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1995–97 wissenschaftliche Mitarbeiterin und bis 1999 freie Mitarbeiterin am Leopold-Hoesch-Museum Düren und am Papier-Museum Düren, 2001–2006 Direktorin des Deutschen Glasmalerei-Museums Linnich, seit 1995 bis heute freie Mitarbeiterin am Museumsdienst Köln für Museum Ludwig, Wallraf-Richartz-Museum / Fondation Corboud, Museum für Angewandte Kunst und Museum Schnütgen, seit 2003/04 Lehrbeauftragte des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Vorträge auf nationalen und internationalen Symposien zum Thema Glasmalerei in Aachen, Frauenau, Coburg, Reykjavik / Island, Heerlen / Niederlande und London / Großbritannien, seit 2014 Jurymitglied bei der Stipendiatenauswahl der Otmar-Alt-Stiftung Hamm-Norddinker, zahlreiche Publikationen zur Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, v. a. Glasmalerei.
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