Schneider OFM, P. Herbert
JDSA Bd. 16 Wie beeinflusst die Christusoffenbarung
das franziskanische Verständnis der Person?
Bestell-Nr 0116
ISBN 978-3-7666-0594-8
Rubrik Religion / Theologie
Maße 17,0 x 24,0 cm
Gewicht 402 g
Einband Hardcover mit Fadenheftung
Preis 18,00 inkl. 5% MwSt
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Der Begriff der Person hat eindeutig eine christliche Herkunft. Ohnen die Fragestellung, wie es möglich ist, dass in einem Menschen Jesus von Nazareth Gott und Mensch vereinigt sind, wäre es nicht zum Begriff der Person gekommen. Die Antwort ist, dass in Jesus Christus in einer göttlichen Person die göttliche und menschliche Natur geeinigt sind. Was ist denn dann die göttliche Person Jesu Christi, die in sich das volle Menschsein, ohne das menschliche Personsein, in der göttlichen Person aufgenommen hat? Vor allem der Franziskaner Johannes Duns Scotus gibt darauf eine Antwort mit seiner Aussage: "persona est incommunicabilis existentia", d.h. "Person ist eine nicht mitteilbare Existenz." Die in diesem Buch zusammengefassten Referate der Tagung der Johannes-Duns-Skotus-Akademie Mönchengladbach vom Jahre 2003 gehen darauf und auf die Wirkungsgeschichte ein.




Die Reihe "Veröffentlichungen der Johannes-Duns-Skotus-Akademie" dient der Publikation von monographischen Schriften, die sich mit Themen aus dem franziskanischen Bereich, mit Themen der Spiritualität, der Philosophie und Theologie, der Geschichte, der Kunst oder Kultur befassen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Publikation von diesbezüglichen Arbeiten, deren Autoren der Kölnischen Franziskanerprovinz, dem Orden, der franziskanischen Ordensfamilie und ordensnahen Personen angehören. Diese Reihe ergänzt die Veröffentlichungen der in der Kölnischen Franziskanerprovinz bestehenden Reihen "Rhenania Franciscana Antiqua" und "Rhenania Franciscana Beihefte". Da die Reihe rein wissenschaftlichen Charakter hat, ist sie keiner anderen Edition angeschlossen. Es gibt jedoch eine Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, z.B. mit der Scotus- Research Group der Universität Utrecht in den Niederlanden oder mit der Universität Bonn (Philosophisches Seminar). Der Name der Reihe wurde in Erinnerung an den im Jahre 1308 in Köln verstorbenen und dort in der Minoritenkirche beerdigten Franziskaner, den seligen Johannes Duns Skotus, gewählt. Außerdem soll an die Tradition der in Mönchengladbach bis 1968 bestehenden Philosophisch-theologischen Hochschule der Franziskaner erinnert werden, die zeit ihres Bestehens bedeutende Wissenschaftler aus der Kölnischen Franziskanerprovinz in ihren Reihen zählte. Die Akademie will mit ihrem Beitrag die Verbindung von Frömmigkeit und Apostolat einerseits und Wissenschaft andererseits im franziskanischen Bereich fördern, welche beiden Bereiche heute leicht auseinandergeraten können. Die Stärke und die Zukunft des Ordens waren häufig dann gegeben, wenn beide Bereiche zusammengingen.


Der Herausgeber und Mitautor: P. Dr. Herbert Schneider OFM, 1938 in Dockweiler / Eifel geboren, Franziskaner, empfing 1965 die Priesterweihe. Anschließend Studium der Philosophie, Pädagogik und Politik an der Universität Köln. Während dieser Zeit Leitung des Studentenheims der Franziskaner und Mitarbeit in der Hochschulseelsorge in Köln und in der Ausbildung des Ordensnachwuchses in Münster. Nach der Promotion 1972 war er in der Seelsorge, Lehre und Erziehung am Franziskus-Gymnasium und in der Leitung des Franziskus-Internates in Vossenack / Nordeifel tätig. Von 1980 bis 1989 Provinzial der Kölnischen Ordensprovinz der Franziskaner und von 1986 bis 1989 Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Ordensoberen (VDO). Von 1991 bis 2001 an der Ordensleitung in Rom als Generaldelegat für die mit dem Franziskanerorden verbundenen anderen franziskanischen Orden, unter ihnen die Klarissen, zuständig. Bis 2004 war er als Geschäftsführer der neuen Schulgesellschaft des Franziskus-Gymnasiums Vossenack und danach beis 2010 Wallfahrtsleiter im Marienwallfahrtsort Neviges und bis 2020 in Vossenack als Referent und geistlicher Schriftsteller tätig. Seit Beginn 2020 in Mönchengladbach wirksam, wo er seit längerer Zeit die Leitung der Johannes-Duns-Scotus-Akademie hat.
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