Ebert, Nik
Ebert - Die Düssel-Möwe (Band 1)
.... der Vogel als solcher
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Bestell-Nr 0010
ISBN 978-3-87448-287-5
erschienen 01.08.2007
Rubrik Regionalia
Umfang 120 Seiten
Maße 22.0 x 22.0 cm
Gewicht 645 g
Einband Hardcover mit Fadenheftung
Preis 5,00 inkl. 7% MwSt
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"Ich mag dich, geliebtes Miststück! Du bist eine von uns, ein Spiegel unserer selbst. Liebe Düssel-Möwe, sei doch einmal lieb zu deinem kleinen Partner, damit wir Menschen nicht gar so schlecht abschneiden!"

Dr. Esther Betz, Mitherausgeberin der Rheinischen Post, macht ihre Zuneigung zu "Larus dusilae" öffentlich – Anlass war die Enthüllung des ausgestopften Vogels im Naturkundlichen Heimatmuseum Schloss Benrath. Dort wurde er – der von Nik Ebert gezeichnete und erfundene Möwenvogel – allen Ernstes in eine der wichtigsten ornithologischen Sammlungen Europas integriert – als der Comic-Figur nachempfundenes, ausgestopftes Schauexemplar.

Am Wochenende ist "Möwen-Zeit" in der Region Düsseldorf. Dann, wenn in der Samstags-Ausgabe der Rheinischen Post die neueste Geschichte über die Düssel-Möwe zu betrachten ist. Eine Sammlung dieser kleinen Begebenheiten liegt hier in einem Schmunzelbändchen vor.Der verspielt-versonnene Comic-Fischotter erobert seit 1995 die Herzen der Niederrheiner. Samstag ist für sie Patschel-Tag in der Rheinischen Post!

Nik Ebert lebt in Mönchengladbach. Er ist am Niederrhein aufgewachsen und von Mentalität und Landschaft fasziniert. Dieses "Schlitzohren-Biotop" hat es ihm angetan. Als gebürtiger Oberschlesier (Jahrgang 1954) ist sein Mutterwitz auch nicht von schlechten Eltern – und ging mit der linksrheinischen "Lott jonn"-Attitüde eine fruchtbare Fusion ein.

Nik errang seine Meriten in erster Linie als politischer Karikaturist. Hier gehört er längst zur Spitzengruppe der ersten Bundesliga. Täglich kommentiert er mit spitzer Feder das politische Weltgeschehen für die Rheinische Post, der er seit 1979 die Treue hält. Seine zahlreichen Arbeiten finden seit Langem bundesweite Beachtung – ein Großteil ist im Bonner "Haus der Geschichte" dokumentiert.

"Wer Humor nicht ernst nimmt, hat nichts zu lachen", definiert Nik seine professionelle Einstellung. Ob Comic oder Weltwirtschaftsgipfel – er vereinfacht nicht bloß. Er legt Wahrheiten bloß. So bloß, dass man mitunter bloß noch darüber lachen möchte. Vor allem über sich selbst!


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