Cezar, C.R.
JDSA Bd. 15 Das natürliche Gesetz u. d. konkrete praktische Urteil
Bestell-Nr 0115
ISBN 978-3-7666-0562-7
Rubrik Religion / Theologie
Maße 17,0 x 24,0 cm
Gewicht 340 g
Einband Hardcover mit Fadenheftung
Preis 20,00 inkl. 7% MwSt
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Für Johannes Duns Scotus sind die moralischen Normen nicht willkürlich von Gott erlassen worden. Sie haben eine Begründung, die der natürlichen menschlichen Vernunft zugänglich ist. In der vorliegenden Arbeit versucht der Autor, die Argumentation zu rekonstruieren, die Scotus zur Begründung der moralischen Wahrheiten vorgestellt hat, die nicht von der übernatürlichen Ordnung abhängig ist. Diese Rationalität kann man besonders in seinen Erklärungen für konkrete moralische Normen, wie die Vorschriften über die Ehe, das Verbot der Lüge, das private Eigentum, zeigen.


Die Reihe "Veröffentlichungen der Johannes-Duns-Skotus-Akademie" dient der Publikation von monographischen Schriften, die sich mit Themen aus dem franziskanischen Bereich, mit Themen der Spiritualität, der Philosophie und Theologie, der Geschichte, der Kunst oder Kultur befassen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Publikation von diesbezüglichen Arbeiten, deren Autoren der Kölnischen Franziskanerprovinz, dem Orden, der franziskanischen Ordensfamilie und ordensnahen Personen angehören. Diese Reihe ergänzt die Veröffentlichungen der in der Kölnischen Franziskanerprovinz bestehenden Reihen "Rhenania Franciscana Antiqua" und "Rhenania Franciscana Beihefte". Da die Reihe rein wissenschaftlichen Charakter hat, ist sie keiner anderen Edition angeschlossen. Es gibt jedoch eine Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, z.B. mit der Scotus- Research Group der Universität Utrecht in den Niederlanden oder mit der Universität Bonn (Philosophisches Seminar). Der Name der Reihe wurde in Erinnerung an den im Jahre 1308 in Köln verstorbenen und dort in der Minoritenkirche beerdigten Franziskaner, den seligen Johannes Duns Skotus, gewählt. Außerdem soll an die Tradition der in Mönchengladbach bis 1968 bestehenden Philosophisch-theologischen Hochschule der Franziskaner erinnert werden, die zeit ihres Bestehens bedeutende Wissenschaftler aus der Kölnischen Franziskanerprovinz in ihren Reihen zählte. Die Akademie will mit ihrem Beitrag die Verbindung von Frömmigkeit und Apostolat einerseits und Wissenschaft andererseits im franziskanischen Bereich fördern, welche beiden Bereiche heute leicht auseinandergeraten können. Die Stärke und die Zukunft des Ordens waren häufig dann gegeben, wenn beide Bereiche zusammengingen.


Cesar Ribas Cezar, geboren 1969 in Londrina / rasilien, verheiratet. Er studierte Rechtswissenschaft an der Univerität zu Sao Paolo von 1992 bis 1994 mit dem Abschluss des Jura-Bakkalaureus: von 1989 bis 1993 Philosophie an der Katholischen Universität zu Sao Paolo mit dem Abschluss des Bakkalaureus der Philosophie. In der Zeit von 1994 bis 1996 studierte er Philosophie in Campinas mit dem Abschluss des Magisters und schloss das Studium ab mit der Dissertation "O Conheicimento Abstrativo em Duns Escoto" (die abstraktive Erkenntnis nach Duns Scotus). Von 1996 bis 1998 war er Philosophie-Dozent an der Universität "Sao Judas Taddeo" in Sao Paolo. Von 1998 bis 2003 studierte es an der Universität Bonn und promovierte mit der vorliegenden Dissertation.
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