Breil, R.
JDSA Bd. 11 Der kosmologische Gottesbeweis u. d. Einheit der Natur

Bestell-Nr 0111
ISBN 978-3-7666-0320-3
Rubrik Religion / Theologie
Maße 17,0 x 24,0 cm
Gewicht 327 g
Einband Hardcover mit Fadenheftung
Preis 18,40 inkl. 7% MwSt
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Thomas von Aquin-Duns Scotus-Leibniz-Wolff-Kant

Das Buch gibt einen Überblick über die Geschichte des kosmologischen Gottesbeweises und seiner zentralen Argumente von Aristoteles bis Kant. Im Mittelpunkt des Buches stehr der Kontingenbeweis des Johannes Duns Scotus mit seiner starken Wirkung auf die neuzeitlichen Beweise bei Leibniz und Christian Wolff
und die Gotesbeweiskritk Kants. Der Autor zeigt, dass der kosmologische Gottesbeweis aktuell in der Frage nach der Einheit der Natur und ihrem Grund. Es geht heute nicht mehr um den ontologischen Wesensgrund der Einheit der Natur, sondern um den Grund der Einheit unserer Naturerkenntnis.

Die Reihe "Veröffentlichungen der Johannes-Duns-Skotus-Akademie" dient der Publikation von monographischen Schriften, die sich mit Themen aus dem franziskanischen Bereich, mit Themen der Spiritualität, der Philosophie und Theologie, der Geschichte, der Kunst oder Kultur befassen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Publikation von diesbezüglichen Arbeiten, deren Autoren der Kölnischen Franziskanerprovinz, dem Orden, der franziskanischen Ordensfamilie und ordensnahen Personen angehören. Diese Reihe ergänzt die Veröffentlichungen der in der Kölnischen Franziskanerprovinz bestehenden Reihen "Rhenania Franciscana Antiqua" und "Rhenania Franciscana Beihefte". Da die Reihe rein wissenschaftlichen Charakter hat, ist sie keiner anderen Edition angeschlossen. Es gibt jedoch eine Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, z.B. mit der Scotus- Research Group der Universität Utrecht in den Niederlanden oder mit der Universität Bonn (Philosophisches Seminar). Der Name der Reihe wurde in Erinnerung an den im Jahre 1308 in Köln verstorbenen und dort in der Minoritenkirche beerdigten Franziskaner, den seligen Johannes Duns Skotus, gewählt. Außerdem soll an die Tradition der in Mönchengladbach bis 1968 bestehenden Philosophisch-theologischen Hochschule der Franziskaner erinnert werden, die zeit ihres Bestehens bedeutende Wissenschaftler aus der Kölnischen Franziskanerprovinz in ihren Reihen zählte. Die Akademie will mit ihrem Beitrag die Verbindung von Frömmigkeit und Apostolat einerseits und Wissenschaft andererseits im franziskanischen Bereich fördern, welche beiden Bereiche heute leicht auseinandergeraten können. Die Stärke und die Zukunft des Ordens waren häufig dann gegeben, wenn beide Bereiche zusammengingen.


Dr. phil Reinhold Breil, geboren 1959, studierte an der RWTH Aachen Philosophie, Physik und Pädagogik. Er ist seit 1994 Privatdozent am Philosophischen Institut der RWTH Aachen. Forschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen zur Naturphilosphie, Wissenschaftsphilosophie, Transzendentalphilosophie und Ontologie.
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